Kakadu-Quintett im bbv

bbv - der führende Anbieter für das Marketing im Bildungsbereich, hat in seiner Januar-Ausgabe im Medienpaket -Die Bildungsmesse im Lehrerzimmer- eine Beschreibung von Frau Hannelore Späth über das „Kakadu-Quintett“ aus dem Mungo-Verlag abgedruckt.

„Kakadu-Quintett“, 9 Euro

Bezug: Mungo-Verlag Göttingen, Tel. 0551/7702225, www.mungo-verlag.de

Bestandteile: Begleitschreiben, Kartenbox mit 5 x 11 Spielkarten, auf denen Zahlen in verschiedenen Repräsentationsformen, wie Punkte (einfarbig und zweifarbig), Worte, Zahlschreibweise und unstrukturierte Punkte, dargestellt werden. Dazu gibt es ein kleines Handbuch über Rechenspiele mit dem Kakadu-Quintett.

Beschreibung: Durch die verschiedenen Repräsentationsformen der Zahlen wird das Abstraktionsverständnis erhöht. Die Punkte sind farblich vorstrukturiert, was die Loslösung vom Zählen erleichtern soll. Es kann wie bei vielen Veranschauungsmitteln jedoch nicht verhindert werden, dass Kinder trotzdem zählen. Deshalb sollte der Lehrer zuerst mit den Schülern erarbeiten, dass immer fünf Punkte in einer vollen Spalte sind. Auch kann durch nur kurzes Zeigen der Karten und anschließendem Zahlen-Nennen-Lassen, das Erfassen als Menge vorab trainiert werden. Ein Vorteil des Spieles ist, dass verschiedene Spiele mit ein und demselben Material gemacht werden - und die Zahlenbilder vertieft werden können. Dazu gehören z.B. Memory, Schwarzer Peter, Fünfer-Raus, Elfer-Raus und Quartett. Die Aufmachung erinnert an die Kieler Zahlenbilder, die kleine Zahlenräume mittels Punkte visualisieren. Das Spiel unterstützt das Mengen-verständnis von Zahlen bis 10 und fördert das Verständnis für mehr und weniger. Eine Übertragung auf den Zahlenraum bis 20 oder 30 wäre möglicherweise denkbar, aber sehr umständlich. Spätestens ab 100 kommen jedoch Grenzen, sodass man beim Übergang auf höhere Zahlenstufen die Veranschaulichungsmedien wieder ändern muss. Eine Übertragung der Punktebilder auf das Schülerheft ist gut möglich. Obwohl das Spiel die Erfassung von Mengen unterstützt und erleichtert, ist es trotzdem möglich, dass das Kind zählt. Sodass auch hier die Begleitung dyskalkuler Kinder durch die Lehrperson, auch in der Freiarbeit, notwendig ist. Die Kosten für das Kartenspiel belaufen sich auf 9 Euro. Da mehrere Kinder am Spiel beteiligt sind, reicht es aus, wenn ca. 6 Sets angeschafft werden. Auch in Freiarbeitsphasen ist der Einsatz gut denkbar. In der Einzelförderung sind leider nicht alle Spiele durchführbar, weil teilweise mehr als 2 Spieler erforderlich sind, wie z.B. beim Quartett. Der Verleger empfiehlt, eine fiktive Spielfigur, wie einen Teddybären einzusetzen. Einige Spiele, wie z.B. das Memory, sind jedoch auch zu zweit problemlos ausführbar. Es ist kein Problem, die Kartenbox schnell in die Lehrertasche einzustecken, dank der leichten Handlichkeit. Etwas weniger handlich ist die Anzahl der Karten. Bei manchen Spielen ist es erforderlich, die Karten vorzusortieren, weil die große Anzahl an Karten nicht übersichtlich in der Hand gehalten werden kann, oder weil man Zweierpaare, wie beim Memory, braucht. Die Länge des Einsatzes ist auch dadurch begrenzt, dass das Kartenmaterial dem Stoff des ersten Halbjahres Klasse 1 entspricht. Für rechenschwache Kinder sind die Spiele auch über die erste Klasse hinaus sinnvoll.


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